OFFENE RÄUME
Im Dialog zwischen einer ehemaligen Schülerin und ihrem Lehrer entsteht ein Schwellenraum zwischen Ende und Anfang. Was geschieht wenn Leere nicht überwunden werden muss, sondern zum Ort von Malerei wird?
Ein dokumentarischer Fotofilm von Julia Giang, 2026
FOTOSERIE
„Die Teilnahme bei Dreh's Um war für mich eine besonders lehrreiche Erfahrung. Da ich mich schon vorher sowohl für dokumentarische als auch fiktive Formate interessiert habe, haben mir die Workshops, der Austausch mit den anderen Teilnehmenden sowie die intensive Auseinandersetzung mit dem Material für meinen Fotofilm neue Perspektiven geöffnet. Erfahrungen wie diese, hätte ich außerhalb dieses Rahmens in meiner aktuellen Lebensphase vermutlich nicht machen können.
Neben meinem Studium hatte ich noch weitere Verpflichtungen, die mir die Teilnahme nicht immer einfach machten. Dennoch war das Pendeln von Hamburg nach Berlin und die Teilnahme in Präsenz jedes Mal den Aufwand wert.“
„Meine Highlights waren sowohl die gemeinsame Zeit auf der Berlinale als auch die vielen Workshops. Dreh's Um hat mir den Raum gegeben, um mich kreativ auszuleben, und wortwörtlich einen Perspektivwechsel angestoßen, sowohl intern als auch extern. Die aktive Betreuung während der Teilnahme hat mir den Mut gegeben, Schritte zu wagen, die ich zuvor wahrscheinlich nicht in Erwägung gezogen hätte, wie etwa meinen ehemaligen Kunstlehrer anzuschreiben, mit dem ich seit drei Jahren keinen Kontakt hatte, und ihn zu fragen, ob ich ihn fotografieren (und anschließend auch interviewen) könnte.“
„Einerseits ist der Einstieg sehr leicht, denn die Menschen, mit denen man zusammensitzt, verfolgen dasselbe Interesse. Andererseits hat man nichts zu verlieren. Ich würde sogar sagen, dass man viel mehr daraus gewinnt: neue Bekanntschaften, wertvolle Gespräche und die Möglichkeit, Stil und Bewegtbild im Diskurs analytisch wie praktisch zu betrachten.“
Julia Giang

